Berliner Typostammtisch 05/07: Zusammenfassung

Draußen die Sonne, drinnen die Schriftliebhaber. Fast 30 ihrer Art fanden sich gestern Abend im »Cum Laude« zusammen, um sich gemeinsam ihrem Lieblingsthema hinzugeben. Anstöße ergiebiger Diskussionen waren die beiden Vorträge der beiden Gäste Thomas Maier und Dan Reynolds. Thomas gewährte uns Einblicke in seine Promotion zur Technikgeschichte der Schriftherstellung, Dan sprach das erste Mal einen Vortrag in deutscher Sprache vor einem – wie er sagt – professionellen Publikum. Thema war seine »Bank Gothic Number 2«, die allerdings Morris Sans™ genannt werden möchte. Vielen Dank noch einmal den Beiden für den anregenden Input.

Neben den hier gezeigten Fotos hat auch der aus Weimar angereiste Ralf Herrmann ein paar Bilder geschossen, die er auf flickr veröffentlicht hat [Bild 1, Bild 2, Bild 3, Bild 4], ebenso Dans Freundin Anke [Bild 1, Bild 2, Bild 3]. Der nächste Typostammtisch wird aller Voraussicht nach im Juli stattfinden. Informationen gibt es selbstredend rechtzeitig hier und über die stetig wachsende E-Mailliste.

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Berliner Typostammtisch 05/07: Einladung

Endlich steht der nächste Berliner Typostammtisch ins Haus. Die nunmehr vierte Veranstaltung findet am 4. Mai 2007 um 18.30 Uhr im Wilhelm-von-Humboldt-Salon des Restaurants »Cum Laude« statt. Das ist nur drei Minuten vom Bahnhof Friedrichstraße entfernt und liegt somit zentral wie es zentral nur liegen kann.

Diesmal darf ich wieder viel Spannung versprechende Vorträge ankündigen. Aus Wiesbaden können wir Dan Reynolds [TypeOff, Linotype, Rhein-Main-Typo-Stammtisch …] begrüßen und aus Berlin den österreichischen Type- und Grafikdesigner Thomas Maier [Linz-09-Logo, Designpreis 2007 für Traktordesign, Dozent Kunstuniversität Linz …]. Dan wird über seine Morris Sans™ berichten [siehe »Morris Sans™: Die bessere Bank Gothic«] und Thomas über »Die Typographie der Schreibmaschine«, ein Bestandteil seiner Doktorarbeit zur Technikgeschichte der Schriftherstellung.

Bitte gebt mir per Mail [siehe Infoseite] oder in den Kommentaren Bescheid, falls ihr teilnehmen wollt. Unsere Interessentenliste wächst stetig und so ist es umso wichtiger, die Anzahl der Teilnehmer im Voraus zu kennen.

Berliner Typostammtisch 02/07: Zusammenfassung

Der bisher geheimnisumwittertste Typostammtisch in seiner noch jungen Geschichte fand am Freitag in Berlin-Mitte statt. Geheimnisumwittert vor allem deshalb, weil zum Zeitpunkt der Einladung noch nicht der besondere Ort und das Thema des Vortrages bekannt waren. Der ehrenwerte Erik Spiekermann stellte seine heiligen Hallen von SpiekermannPartners in der Friedrichstraße zur Verfügung. Als Typograf ist er längst weltbekannt, seine Qualitäten als spendabler Gastgeber finden hingegen viel zu selten Beachtung. Wir finden, zu Unrecht. Vielen Dank daher noch einmal, Erik, im Namen aller Anwesenden für deine Gastfreundlichkeit.


Wieder einmal gut besucht war der erste Typostammtisch 2007

Keine vier Stunden nach der Einladung zum 3. Typostammtisch über die E-Mailliste trafen alle Anmeldungen für die – aufgrund der Örtlichkeit leider auf knapp 20 begrenzten – Plätze ein. Dies beweist ein ernstes Interesse an dieser kleinen Veranstaltungsreihe und freut uns natürlich ungemein. Den Vortrag hielt anlässlich der Veröffentlichung der »100 besten Schriften« Fontshops Jürgen Siebert, der mit spannenden Hintergrundinformationen aufwarten konnte und sich gern den interessierten Fragen der anwesenden Typofreunde stellte. Daraus entwickelten sich im Laufe des fast fünfstündigen Abends angeregte Konversationen und Diskussionen. Es war alles in allem wieder ein tolles Treffen mit netten Gästen, das sich durch eine gehörige Prise Gemütlichkeit auszeichnete. Die kommende Veranstaltung – voraussichtlich im April – wird wieder rechtzeitig über den Verteiler und diese kleine Website bekanntgegeben.

Berliner Typostammtisch 02/07

Morgen findet der nunmehr dritte Typostammtisch statt. Leider lässt die Besonderheit des Veranstaltungsortes diesmal nur eine begrenzte Teilnehmerzahl von knapp 20 Interessenten zu, die wir bereits durch entsprechende Reaktionen auf unseren E-Mailverteiler erreichen konnten. Dieser Umstand gibt mir jedoch Gelegenheit, ein weiteres Mal auf den Verteiler hinzuweisen. Wer also künftig keine Infos zur Berliner Typorunde verpassen will, sollte dies am Besten in den Kommentaren [z.B. zu diesem Beitrag] zum Ausdruck bringen. Sie oder er bekommt dann die Infos auf jeden Fall rechtzeitig ins digitale Postfach. Einige organisatorische Fragen wurden übrigens erst kürzlich geklärt.

Der Berliner Typostammtisch im Jahr 2007

Wie sieht die Zukunft des Berliner Typografiestammtisches aus? Die Resonanz der ersten beiden Veranstaltungen war durchweg positiv, vor allem die Vorträge vom letzten Mal kamen sehr gut an. Einen herzlichen Dank im Namen aller Gäste an dieser Stelle noch einmal an Alessio und Jürgen für ihre interessanten Ein- und Ausblicke. Für die folgenden Abende haben wir bereits sehr interessante Vortragszusagen bekommen, auf die ich selbst schon sehr gespannt bin.

Der Stammtisch wird dem mehrheitlichen Wunsch entsprechend zweimonatlich stattfinden. Die Frage nach dem bevorzugten Wochentag war den meisten weniger wichtig, nur am Wochenende will man offensichtlich nichts von Typografie wissen … 😉 Konkret liegen also der Donnerstag und der Freitag gut im Rennen. Für den Freitag plädieren außerdem einige auswärtige Interessenten des Stammtisches, dem entgegen zwei eine »Gegen-Freitag-Stimmen« der Berliner Fraktion steht. Vielleicht probieren wir das nächste Mal einfach mal einen Freitag aus. Momentan bieten sich der 19. Januar und der 2. Februar 2007 an. Das genaue Datum machen wir aber nicht nur vom geplanten Referenten, sondern auch von der Lokalität abhängig, in der das dritte Treffen stattfinden wird. Wir haben uns entschieden, den Typostammtisch sowohl an neutralen Orten als auch in ausreichend großen Büros gastfreundlicher Stammtischler stattfinden zu lassen. Mindestens zwei Zusagen liegen uns für letztere Variante bereits vor, was eben nur noch koordiniert werden möchte.

Dies zu den generellen Dingen, die ich unbedingt noch festhalten wollte. Fragen, Anregungen und sonstige Kritik sind weiterhin jederzeit willkommen. Wer noch nicht in unserem Interessentverteiler ist, aber meint, hinzuzugehören, der sollte einfach ein deutliches Signal aussenden. Falls zu guter Letzt noch jemand seit dem Besuch im Sachs [s]einen Schal vermisst [schwarz mit grauen und roten sich im 90°-Winkel überschneidenden Streifen], sollte er bzw. sie ebenfalls Laut geben.

Berliner Typostammtisch 11/06: Zusammenfassung

Sehr angenehmen und nachhaltig wirkend, so würde ich meine Empfindungen zum zweiten Berliner Typostammtisch am vergangenen Donnerstag beschreiben. Nette, diskussionsbegierige Gäste und zwei überaus spannende Vorträge ließen den Abend kurzweilig und inspirierend werden. Ich denke und hoffe, dass die anwesenden Typofreunde diesen Eindruck bestätigen können. Über den regen Zuspruch der Veranstaltung war ich sehr angetan. Alessio Leonardis Vortrag über »Sex & Type« war eine hervorragende Premiere für eine hoffentlich lange währende Tradition und bestätigte alle Erwartungen. Ich hätte nicht gedacht, dass man dieses Thema in solch unterhaltsamer Art und Weise bearbeiten kann.

Auch Jürgen Sieberts Ausführungen zum FontBook und der neuesten FSI-Publikation »Made with FontFont« zogen die anwesenden Gäste in ihren Bann. Dass einer der beiden Autoren des letztgenannten Buches Jan Middendorp ebenfalls Hintergrundinformationen dazu preisgeben konnte, machte die Sache natürlich noch würziger. Ich freue mich jetzt bereits auf den nächsten Typostammtisch im Januar. Für die visuellen Eindrücke habe ich auch ein paar Fotos geschossen, die größer erscheinen, wenn man sie anklickt:

Zu weiteren organisatorischen Dingen, wie zukünftige Termine, Vorträge und Örtlichkeiten werde ich in Kürze noch einen eigenen Info- und Diskussionsbeitrag veröffentlichen.

Berliner Typostammtisch 11/06: Erinnerung

In 24 Stunden ist es endlich soweit, der 2. Berliner Typostammtisch findet statt. Ich bin schon sehr gespannt, es haben sich nämlich wieder interessante Gäste angekündigt und das »Programm« ist dank Alessio und Jürgen sowieso gerettet. Also: am morgigen Donnerstag um 19 Uhr im »Sachs« in der Knesebeckstraße 29. Wer nicht mehr ganz im Bilde ist, worum es geht, dem sei noch einmal der Einladungsartikel ans Typoherz gelegt.

Berliner Typostammtisch 11/06: Einladung

Einen Vorschlag eines der Teilnehmer des ersten Typostammtisches aufgreifend, findet die zweite Veranstaltung nun im Berliner Zimmer des Sachs in der Knesebeckstraße 29 [Nähe Savignyplatz] statt. Der Termin dafür ist Donnerstag, der 23.11.2006 ab 19 Uhr. Eingeladen sind wieder alle Freunde der Typografie, für die – da möchte ich mich ausnahmsweise selbst zitieren – ein gemütlicher Abend zwischen Aldus und Zirkumflex ein ehrliches inneres Bedürfnis ist.

Des weiteren werden wir dem zahlreich geäußerten Wunsch nach inhaltlichen Themen nachgehen und eine typografische Vortragsreihe starten. Zur Premiere dieser hoffentlich lang währenden Tradition wird Alessio Leonardi über »Sex & Type« referieren. Der Vortragende bittet hierzu darum, auf Volljährigkeit der Teilnehmer zu achten, obgleich er sich nach eigener Aussage innerhalb geltender deutscher Gesetze bewegen wird. In einem kleinen Nebenvortrag wird Jürgen Siebert von FontShop einige spannende Einsichten in das legendäre FontBook gewähren, was sicher nicht minder interessant werden dürfte.

Falls du dich angesprochen fühlst und gern am 2. Berliner Typografiestammtisch teilnehmen möchtest, bitten wir dich, dies uns kurz mitzuteilen [in den Kommentaren dieses Beitrages oder per E-Mail], um einen gewissen organisatorischen Überblick behalten zu können.

Informationen und Anfahrtsskizze zum Veranstaltungsort: sachsberlin.de

Berliner Typostammtisch 11/06: Planung

Der nächste Berliner Typostammtisch (es sei hier an die erfolgreiche Premiere erinnert) findet voraussichtlich am 23. November 2006 statt. Ich werde für genauere Informationen rechtzeitig die (hoffentlich noch zu rettende) Mailingliste und das Fontwerk aktivieren. Momentan feilen wir noch an der Örtlichkeit und am ersten kleinen Typovortrag, welcher Auftakt einer ganzen Vortragsreihe werden und als Salz in der Suppe fungieren soll.

Berliner Typostammtisch 9/06 – Zusammenfassung


Ein kleiner Blick in die gut besuchte Runde (Foto H.Krause)

Das war er also, der erste Berliner Typostammtisch. 20 Schriftbegeisterte folgten unserem Vorschlag und trafen sich in geselliger Runde in der Nachbarschaft des ARD-Hauptstadtstudios. Illustre Gäste wie beispielsweise Erik Spiekermann, Jan Middendorp, Alessio Leonardi oder Henning Krause machten den Abend zu einem kurzweiligen Vergnügen für (hoffentlich) alle Beteiligten. Ralf Hermann von Typografie.info reiste sogar extra aus Weimar an und bekommt dafür das Silberne Lenkrad in Bronze 😉


Erik Spiekermann, das »FontFont-Hertzsprung-Russell-Diagramm« erklärend.

Die Buchstaben wurden an diesem Abend ausnahmsweise mal nicht geformt und angewendet, sondern in verbaler Form ausgetauscht, das aber dafür nicht zu knapp. Eine Meinungsumfrage zur Regelmäßigkeit des Stammtisches ergab für die zweimonatliche Variante einen leichten Stimmenvorsprung gegenüber der monatlichen und quartalsweisen. Außerdem wurde unter anderem von Oliver Adam angeregt, zukünftig kurze prägnante Vorträge bzw. Themen zu behandeln. Diesbezügliche Vorschläge wurden natürlich auch gleich eingebracht, von »Sex & Type« über »Vivat Kalligrafie – Wer schreibt, genießt zweimal«, »Packaging Design«, »Die Welt verbessern – braucht man Schrift dazu?« und »Alltagstypo, auf der Straße gefunden« reichten hierbei die ersten Angebote.


Alessio Leonardi, ich selbst sowie Jens Kutilek (Foto H.Krause)

Beim nächsten Mal werden wir auch einen Ort finden, in dem die Gäste nicht mehr so weit voneinander entfernt sitzen müssen. Im Zweifel können wir auch eine Art Zwangsrotationssystem einführen. 😉 Für eine Premiere lief der Abend aber aus meiner Sicht schon ganz gut. Ich habe mich sehr gefreut, viele Gesichter kennenzulernen, die ich bis dato nur aus Kommentaren in diversen Typoblogs und -foren kannte. Nach dem gestrigen Kennenlernen und Abklopfen bin ich sehr zuversichtlich, dass wir dem Ganzen einen schicken Anzug verpassen werden.


Ralf Hermann, Initiator von typografie.info, kam extra aus Weimar angereist (Foto H.Krause)


Christoph Koeberlin, geduldiger Kollege bei FSI und ständig-mir-die-guten-Typobücher-bei-ebay-Wegschnapper (Foto H.Krause)