Tatsächlich — mit Schuhen begann Ole Schäfers Vortrag, zu denen sich wieder etwa 50 Typofans in Kreuzberg eingefunden hatten. Schuhe sind Oles Ansicht nach nämlich aus monetären Gesichtspunkten deutlich lukrativer als Schriften. Er mag damit sicher Recht haben, doch hält ihn diese Einsicht offenbar nicht davon ab, seit bereits 15 Jahren Schriften zu gestalten und typografische Herausforderungen zu meistern. Dass dabei eine beachtliche Liste an zum Teil recht bekannten Projekten zusammengekommen ist stand am Ende des Abends außer Frage. Ole ließ auch keinen Zweifel aufkommen, dass er längst noch nicht genug von all dem hat und die Schuhbranche mindestens noch weitere 15 Jahre auf ihn warten muss.
Auch wenn ich diesmal vom Typostammtisch keine Bilder beisteuern kann und der obligatorische Nachbericht daher etwas kürzer ausfällt möchte ich noch auf die nächsten beiden Veranstaltungen hinweisen. Der 19. Berliner Typostammtisch findet am 29. April 6. Mai statt und wird wieder ein Pecha-Kucha-Abend werden. Gern dürft ihr euch schon einmal überlegen, mit welchem typografischen Thema ihr daran teilnehmen wollt. Jeder ist eingeladen, 20 Folien in je 20 Sekunden zu präsentieren. Jeder! Der dann folgende runde Termin (wahrscheinlich Ende Juni/Anfang Juli) wird zur Abwechslung vielleicht mal ohne »Rahmenprogramm« stattfinden. Eventuell gar am Strand …















Einer der erfahrensten Schriftgestalter der Republik schenkt der Berliner Typogemeinde etwas sehr persönliches: einen geschichtenreichen Abend. Und das, obwohl er eigentlich beschenkt werden müsste, feierte er doch unlängst seinen 80. Geburtstag. 
Wer dieses Highlight in der dreijährigen Typostammtisch-Geschichte auf keinen Fall verpassen will, sollte sich rechtzeitig am Donnerstag um 19 Uhr an bekannter Stätte einfinden. Dem Wunsch vieler Stammgäste entsprechend verzichten wir diesmal auf die Anmelde-E-Mail. Umso wichtiger ist daher aber die Pünktlichkeit, denn wer zuerst kommt, sitzt schließlich auch zuerst [oder überhaupt].
