Berliner Typostammtisch 10/07: Zusammenfassung

Einfach großartig, oder?
Es war ein langer, aber keinesfalls langweiliger Abend, der 6. Berliner Typostammtisch. Bedanken durften sich die über 30 Gäste dafür bei Karl-Heinz Lange, der neben einem inhaltlich zweifelsfrei faszinierenden Vortrag mit Arbeiten aus seiner bisher 60 Jahre dauernden Tätigkeit als Gestalter und Schriftentwerfer durch seine fesselnde und sympathische Art bestach. Mit ihm bin ich aufgrund der Fülle der möglichen Themen verblieben, im kommenden Frühjahr eine oder mehrere der Fragestellungen aufzugreifen, die er am Ende seiner Ausführungen zu »Körper und Stimme leiht die Schrift dem stummen Gedanken – Meine Schrift-Arbeiten 1947 bis 2007« zur Aussprache stellte.

Vergleich einiger Satzschriften aus der Tradition der Kreiskonstruktion. Zu sehen ist unten die SUPER von Arno Drescher, die Karl-Heinz Lange für VEB Typoart erstellte.

Die großen Meister im vertieften Gespräch

Mehr möchte ich in diesem Zusammenhang ausnahmsweise nicht schreiben, sondern vielmehr auf einen Beitrag des japanischen Designmagazins Pingmag hinweisen. Im Vorfeld der Veranstaltung konnte ich der derzeit in Berlin lebenden amerikanischen Designerin Leslie Kuo den Kontakt zu Karl-Heinz Lange vermitteln. Leslie besuchte ihn und verfasste über ihn und vor allem die DDR-Schriftenschmiede VEB Typoart einen lesenswerten Artikel.

Vielen Dank an Andreas Seidel, Florian Hardwig und Jens Kutilek für die Bilder.

10 thoughts on “Berliner Typostammtisch 10/07: Zusammenfassung

  1. ich glaub nächstes mal fliege ich zu euch „hoch“ für den abend. immer wieder faszinierend was da in berlin auf die beine gestellt wird..kompliment!

  2. ruhurgebiet sind für mich leider schon 3/4 stunden in die falsche richtung. aber rechtzeitig gebucht kostet ein flug nach berlin im moment 19eur..donnerstags hat man da denke ich gute chancen 🙂

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